Geschichte des Osmanischen Reiches

Suraiya Faroqhi


Geschichte des Osmanischen Reiches

Geschichte des Osmanischen Reiches

  • Title: Geschichte des Osmanischen Reiches
  • Author: Suraiya Faroqhi
  • ISBN: 9783406460210
  • Page: 273
  • Format: Paperback

Geschichte Bulgariens Vorgeschichte und Antike Das Gebiet des heutigen Bulgarien ist bereits seit der Steinzeit besiedelt Beispiel Karanowo Kultur Ein im Grberfeld von Warna Politische und soziale Geschichte des Islams Die Geschichte des Islams arabisch , DMG t r al Isl m wird in diesem Artikel als die Geschichte der Ausbreitung des Islams ber die Ottoman Greece Ottoman expansion After the fall of Constantinople to the Ottomans in , the Despotate of the Morea was the last remnant of the Byzantine Empire to hold out Geschichte des sterreichischen Kreditwesens, Die Geschichte des Bank und Handelshauses Sina INHALT EINLEITUNG DER KAUFMANN ALS AGENT DES WERTS I DIE STERREICHISCHE HANDELSPOLITIK Geschichte bpb Geschichte ist spannend und lehrreich Die bpb bietet ein vielfltiges Angebot zu Themen deutscher Geschichte wie dem Nationalsozialismus, dem Holocaust, der Geschichte des Erdls kosystem Erde Das Zeitalter der Industrie Eine kleine Geschichte des Erdls Bereits in der Vorgeschichte wurde Erdl verwendet, etwa zum Abdichten von Booten.



Ein Reich, das ein halbes Jahrtausend w hrte, an Gr sse nur dem R mischen vergleichbar, das immer wieder kriegerisch an die Grenzen Mitteleuropas klopfte und uns zeitlich so nah steht, dass die europ ischen Konflikte, die in den letzten Jahren die grausigsten Schlagzeilen machten, nicht zu verstehen sind, wenn man die Geschichte dieses Reiches nicht studiert Ein Reich, deEin Reich, das ein halbes Jahrtausend w hrte, an Gr sse nur dem R mischen vergleichbar, das immer wieder kriegerisch an die Grenzen Mitteleuropas klopfte und uns zeitlich so nah steht, dass die europ ischen Konflikte, die in den letzten Jahren die grausigsten Schlagzeilen machten, nicht zu verstehen sind, wenn man die Geschichte dieses Reiches nicht studiert Ein Reich, dennoch, das so gut wie vergessen ist, dessen Sprache nur wenige Spezialisten weltweit berhaupt noch beherrschen, an dem selten ein gutes Haar gelassen wird, erst recht nicht, wenn seine Nachfahren davon sprechen Das Osmanische Reich ist ein Paradebeispiel f r Geschichtsverdr ngung an allen Fronten 1923 fand es sein Ende, seit dann erst gibt es die T rkei Osmanisch lernt dort heute fast niemand mehr, und an kaum einer europ ischen Universit t findet man Lehrst hle f r Osmanistik Nun ist es jedoch nicht so, dass zum Osmanischen Reich keine Publikationen vorl gen selbst auf deutsch und f r eine breitere ffentlichkeit findet sich Literatur Eine popul re, mit Anekdoten gespickte Darstellung etwa bietet das 1995 erschienene Buch Das Imperium der Sultane des Journalisten Wolfgang Gust Ein Werk ohne wissenschaftlichen Anspruch, das angesichts der herrschenden dnis gleichwohl dem Bed rfnis nach einer eing ngigen, leicht zu lesenden Einf hrung entgegenkam Welcher Mangel an brauchbaren Publikationen zum Osmanischen Reich auch auf akademischer Ebene herrscht, belegt indes gerade die Neuauflage der monumentalen, f nfb ndigen Geschichte des Osmanischen Reiches nach den Quellen dargestellt von Nicolae Jorga Primus 1997 Immer noch scheint dieses Werk vom Anfang des Jahrhunderts f r alle Interessierten, zumal f r Historiker ohne Osmanisch Kenntnisse, unentbehrlich obwohl sich Jorga wie seine Vorg nger allzu h ufig unkritisch auf die osmanischen Historiographen st tzte Ein eher unreflektierter Umgang mit den osmanischen Quellen war bis weit in die siebziger Jahre blich Umwertungen Mit charakteristischer Versp tung geriet die Osmanistik dann jedoch ebenfalls in den von Edward Saids Orientalism 1978 ausgel sten methodischen Strudel der Orientwissenschaften Mit polemischer Emphase manifestierte sich dies 1991 in dem Werk des amerikanischen Osmanisten Abou Al Haj Formation of the Modern State Albany, N.Y 1991 Abou Al Haj prangerte an, dass die Osmanistik einerseits von den absch tzigen, aus osmanischen Quellen entnommenen Wertungen und Deutungsschemata durchsetzt ist, andererseits das Osmanische Reich nach den Kriterien des modernen europ ischen Nationalstaats beurteilt und demgem ss nur verurteilen konnte Zur gerechten Einsch tzung der Entwicklungen des Osmanischen Reiches m ssten statt dessen unabh ngige und wertungsfreie Kriterien angewandt werden Eines der spannendsten und einleuchtendsten Beispiele f r den mittlerweile eingetretenen Wandlungsprozess der Osmanistik bietet das in der traditionellen Literatur als Weiberherrschaft titulierte Kapitel der osmanischen Geschichte Gemeint ist der nach dem Tod S leymans des Pr chtigen 1566 gewachsene Einfluss des Harems, vor allem der Sultansm tter, auf die Staatsgesch fte Noch in dem bis heute an allen Universit ten gerne genutzten Standardwerk von Joseph Matuz, Das Osmanische Reich Grundlagen seiner Geschichte 1985 , finden sich dazu Ansichten, die mit einem unangenehmen Einschlag von Misogynie und Rassismus den osmanischen Quellen folgen Nicht nur der Sultan, sondern auch die hohen und h chsten W rdentr ger hingen in erheblichem Masse von den h hergestellten Haremsdamen ab Auch bei politischen Entscheidungen sprachen sie ein gewichtiges Wort mit, obwohl sie daf r in keiner Weise qualifiziert waren Um der Macht willen waren ihnen selbst die verwerflichsten Mittel recht Die Damen im Serail lebten verschwenderisch und luxuri s, w hrend sich gleichzeitig die Staatskasse immer mehr leerte Nat rlich wuchs auch der Einfluss der schwarzen Eunuchen, der Vertrauenspersonen der Haremsdamen Diese schwarzen Agas, so ihr Name, waren ebenfalls bestrebt, ihre Macht auszubauen und Reicht mer anzuh ufen Zu einer Revision solcher Urteile, die nur den Gipfel des Eisberges darstellen, kam es dank der gender studies, die hier einen geradezu idealen Gegenstand vorfanden Leslie Peirces bahnbrechende Studie The Imperial Harem Women and Sovereignty in the Ottoman Empire Oxford 1993 stellt heraus, dass die Herrschaft der Sultansm tter vielmehr einen stabilisierenden Faktor in einer Zeit intensiven Wandels und st ndiger Machtvakuen darstellte, weil mehrere Generationen lang kein geeigneter Thronfolger im Amt und die Nachfolgeregelung unklar war Ohne die vor bergehende Herrschaft des Harems h tte die osmanische Dynastie wom glich nicht berlebt Konzis und n tig Die nun erschienene Osmanische Geschichte aus der Feder der M nchener Osmanistin Suraiya Faroqhi ist die erste Darstellung, die den Wandel in der Osmanistik an eine breitere, nicht spezialisierte Leserschaft weitergibt Darin vor allem liegt die Bedeutung des zun chst unscheinbaren, denkbar knapp gehaltenen Buches Am Beispiel Weiberherrschaft l sst es sich ablesen Statt der Behauptung, die Sultansm tter seien in keiner Weise qualifiziert , lesen wir bei Faroqhi Der Harem war eine komplizierte, stark hierarchisch gegliederte Institution und es war kaum m glich, sich ohne betr chtliches politisches Geschick darin durchzusetzen Die K rze der Darstellung bewirkt, dass Faroqhi auf jede Art von narrativen Einlagen verzichtet Die anekdotenreiche Eroberung von Istanbul, die bis heute die Phantasie t rkischer Schriftsteller anregt zuletzt in Nedim G rsels auch auf deutsch erschienenem Roman Der Eroberer , handelt Faroqhi in drei kargen S tzen ab und stellt sich damit implizit gegen alle Geschichtsschreibung, die sich an vermeintlich einschneidenden Fakten orientiert und das hermeneutische Bem hen durch leicht vermittelbare Oberfl chenreize ersetzt Diese Enthaltsamkeit schafft auch Platz, der es erlaubt, selbst auf diesen kaum mehr als 120 Seiten noch einen Blick auf K nste und Hofkultur zu werfen Und so steht nun in der Reihe Beck Wissen neben vergleichbar kurzen Abrissen zu Kleopatra , Haydns Streichquartetten oder Neurodermitis auch eine Geschichte des Osmanischen Reiches Leider ist es auf Grund der Knappheit der Einf hrung eher unwahrscheinlich, dass sie die beralterten bisherigen Standardwerke voll ersetzt sie sollte aber als unabdingbares Korrektiv neben sie treten In Zeiten der Balkankriege, der Diskussion um den t rkischen EU Beitritt, der B rgerkriege, Grenz und Unabh ngigkeitskonflikte in kaum mehr zu berblickender Zahl dort, wo noch zu Zeiten unserer Grossv ter das Osmanische Reich herrschte, ist die Osmanistik keine Orchideendisziplin mehr Ihr die dringend ben tigten Mittel und Foren zu verschaffen ist daher nicht mehr nur Aufgabe der Universit ten und Verlage, sondern w re dringendes Gebot einer weitsichtigen Bildungs und Aussenpolitik Quelle Neue Z rcher Zeitung


Recent Comments "Geschichte des Osmanischen Reiches"

Short introduction into the history of the Ottoman Empire with a list of references for a more concentrated study.

Very nicely written short introduction into the history of the Ottoman Empire. Not much more, but certainly not less.

Libretto agile, veloce. La sintassi molto farraginosa a tratti (colpa forse della traduzione?), 700 anni di storia ottomana riassunti all'inverosimile, troppo in certi punti fondamentali.Al di là delle perplessità, rimane comunque una lettura stimolante che ha il pregio di far conoscere un mondo, quello turco-ottomano, che ha avuto un impatto enorme sulla storia d'Europa e, ancora più in particolare, con la storia d'Italia e di Venezia più in particolare. Cosa della quale facciamo assai fati [...]

Das Buch ist auf der einen Seite sehr informativ und schafft es tatsächlich, auf den gut hundert Seiten einen Überblick über die osmanische Geschichte zu geben. Allerdings stört es ein wenig, dass zwischen den unterschiedlichen Bereichen (z.B. Kultur, politische Geschichte, Wirtschaft etc.) gewechselt wird. Man verliert dadurch zuweilen den Überblick.Für die Leserinnen und Leser, die über das osmanische Reich noch nicht viel wissen, sind vor allem die vielen Namen verwirrend. Es wäre hil [...]

Osmanlı tarihi üzerine bir hayli özet olark yazılmış bir kitap. Aslında belirli döenmler için az bilinen detayları ve farklı bakış açılarını verse de 137 sayfada yeterli olmuyor. Osmanlı tarihini daha detaylı ya da belirli konularını derinlemesine incelemek isteyenler için uygun bir eser değil. Lakin kitabın sonuç bölümde yapılan değerlendirmeler, Osmanlı'nın son dönemi ve Cumhuriyetin ilk yılları hakkındaki görüşler için kesinlike okumaya değer. Nostaljin [...]

Pur con i limiti consentiti da un libro di 100 pagine, l'autrice ripercorre gli eventi salienti alla base dell'impero Ottomano, dall'arrivo nella penisola anatolica delle tribù nomadi dall'Asia centrale alla proclamazione della Repubblica turca alla metà del ventesimo secolo. Sufficiente per avere un'idea generale di un popolo che ha condizionato a lungo le sorti dell'Europa (grazie anche alla ben nota miopia e avidità dei veneziani).

Short mostly non politic and non military summary.


  • ✓ Geschichte des Osmanischen Reiches || ↠ PDF Download by ☆ Suraiya Faroqhi
    273 Suraiya Faroqhi
  • thumbnail Title: ✓ Geschichte des Osmanischen Reiches || ↠ PDF Download by ☆ Suraiya Faroqhi
    Posted by:Suraiya Faroqhi
    Published :2018-07-03T21:35:31+00:00